Dignāgas Pramāṇasamuccaya

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Rekonstruktion von Dignāgas Pramāṇasamuccaya mit der Vṛtti

Bearbeitung:Ernst Steinkellner, Horst Lasic

Dignāgas Pramāṇasamuccaya (vor Mitte des 6. Jh.s u.Z.), das Grundwerk der erkenntnistheoretischen Tradition des Buddhismus, ist nur in zwei schlechten tibetischen Übersetzungen überliefert. Dieses Werk wird auf der Basis dieser Übersetzungen unter Heranziehung des einzigen erhaltenen Kommentars zum Pramāṇasamuccaya, der von Jinendrabuddhi (2. Hälfte 8. Jh.) verfassten Pramāṇasamuccayaṭīkā, und unter Einbeziehung der in anderen Werken erhaltenen Fragmente rekonstruiert. Die bisherigen Bemühungen um eine Interpretation und Wiedergewinnung dieses Textes, besonders durch H. Kitagawa, E. Frauwallner, M. Hattori und den Muni Jambuvijaya werden in die Rekonstruktionsarbeit mit einbezogen.

Die Rekonstruktion des ersten Kapitels, "Erkenntnismittel und Wahrnehmung", durch Ernst Steinkellner wurde online publiziert. Die philologische und philosophiegeschichtlich interpretierende Bearbeitung des zweiten Kapitels, "Schlussfolgerung", wurde von Horst Lasic, der Kapitel 3, 4 und 6 von Shōryū Katsura (Hiroshima) übernommen. Kapitel 5, "Die Lehre vom Begriff (apoha)", wird im Rahmen einer Dissertation von Ole H. Pind (Kopenhagen) unter Betreuung durch Ernst Steinkellner sowohl rekonstruiert als auch übersetzt.

Rezeptionsgeschichte des Pramāṇasamuccaya in Tibet

Bearbeitung: Horst Lasic

Eine Untersuchung der erst relativ spät einsetzenden Beschäftigung tibetischer Gelehrter mit dem Grundtext der erkenntnistheoretischen Schule Dignāgas, dem Pramāṇasamuccaya.

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