Jñānaśrīmitra zur Augenblicklichkeit des Seienden: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 3. März 2013, 18:48 Uhr

Projektdaten

Achtung: Diese Seite entspricht dem Informationsstand von 2005. Sie dient zur Dokumentation und wird nicht mehr aktualisiert.

Der Ksanabhangadhyaya ist als eines der Hauptwerke von Jñānaśrīmitra (ca. 980-1030), einem der späten Denker der buddhistischen erkenntnistheoretischen Schule, anzusehen. In ihm werden verschiedenste gegnerische Argumentationen gegen die Augenblicklichkeitslehre (kṣaṇabhaṅgavāda) ausführlich diskutiert. Diese Augenblicklichkeitslehre ergibt sich als Konsequenz der buddhistischen Grundlehre, daß alles Entstandene vergänglich sei. Jñānaśrīmitra hat diese Grundlehre gestützt auf strenge logische Beweisformen vollkommen entfaltet. Diese philosophiehistorisch wichtige Phase der Augenblicklichkeitslehre soll durch eine kritische Edition des ersten Kapitels, Pakṣadharmatādhikāra, und eine darauf basierende Übersetzung mit Analyse erhellt werden.

Die Arbeit wurde publiziert unter dem Titel:

  • Taiken Kyuma, 2005. Sein und Wirklichkeit in der Augenblicklichkeitslehre Jñānaśrīmitras. Kṣaṇabhaṅgādhyāya I: Pakṣadharmatādhikāra. Sanskrittext und Übersetzung. Wien: Arbeitskreis für Tibetische und Buddhistische Studien, Universität Wien 2005.

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