Erkenntnistheoretisch-logische Tradition des Buddhismus: Unterschied zwischen den Versionen

Aus IKGA
Wechseln zu: Navigation, Suche
Zeile 248: Zeile 248:
  
 
* [[Die Wahrnehmung der Yogis]]: eine Analyse und historische Studie zu den Interpretationen der buddhistischen Erkenntnistheoretiker in Bezug auf die übernormale yogische Wahrnehmung in der klassischen Zeit  
 
* [[Die Wahrnehmung der Yogis]]: eine Analyse und historische Studie zu den Interpretationen der buddhistischen Erkenntnistheoretiker in Bezug auf die übernormale yogische Wahrnehmung in der klassischen Zeit  
* [http://ikga.oeaw.ac.at/Pr/Pr_Eltschinger2.html Religiöser Hintergrund und Philosophie der epistemologischen Schule des Buddhismus]: eine Interpretation von Dharmakīrtis Religionsphilosophie.  
+
* [[Philosophie der epistemologischen Schule|Religiöser Hintergrund und Philosophie der epistemologischen Schule des Buddhismus]]: eine Interpretation von Dharmakīrtis Religionsphilosophie.  
  
 
====Bibliographien:====
 
====Bibliographien:====

Version vom 11. März 2013, 21:16 Uhr

Die erkenntnistheoretisch-logische Tradition des Buddhismus entwickelt sich mit dem Ende der klassischen Periode der indischen Philosophie ab dem 5. Jh. u.Z. Sie zählt große Denker zu ihren Vertretern und erarbeitet in den Jahrhunderten bis zum Ende des Buddhismus in Indien eine Reihe von vor allem problemzentrierten und einflußreichen philosophischen und logischen Theorien. Durch die Rezeption des Buddhismus in Tibet findet sie eine tibetische Fortsetzung. Die tibetischen Denker bauen auf den übersetzten Werken auf, die zum Teil nur in dieser Form überliefert sind, entwickeln aber im übernommenen Rahmen ganz spezifische Methoden der Analyse der verschiedenen Themen und eine besondere Dialektik, die Teil der Bildungsstruktur der meisten philosophischen Schulen Tibets ist und einen der Schlüssel zum Verständnis der tibetischen Kulturgeschichte darstellt.

Dank der Zusammenarbeit mit dem CTRC ist es möglich, die Hauptwerke der erkenntnistheoretisch-logischen Tradition, deren Texte im Sanskritoriginal bisher als verloren galten und die nur in ihren tibetischen und/oder chinesischen Übersetzungen zugänglich waren, neu zu bearbeiten. Die geplanten Arbeiten sollen mit den Mitteln historisch-kritischer Philologie und kontextbewußter Interpretation dieser philosophischen Tradition ein ideen- und problemgeschichtliches Bild entwickeln, das einen unverfälschten Zugang zu diesen wertvollen Zeugnissen indischer und tibetischer Kultur ermöglicht.

Am Institut behandelte philosophische Autoren und Werke

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Arbeiten des Instituts zur erkenntnistheoretisch-logischen Tradition sowie zu damit in Beziehung stehenden Autoren und Werken.

Yogācāra
sonstige Traditionen
3c
4c
5c
Abhidharma
Vasubandhu
6c
erkenntnistheoretisch-logische Tradition
Sthiramati
Dignāga
7c Dharmakīrti
Mīmāṃsā
Madhyamaka
Kumārila
ca. 600–650
Ślokavārttika
Candrakīrti
Devendrabuddhi
Śākyabuddhi
8c Dharmottara
Tantrismus
Jinendrabuddhi
9c
10c Śaṅkaranandana
11c Jñānaśrīmitra Samayavajra
Ratnakīrti
Manorathanandin
Tibet
Blo ldan śes rab
1059–1109
12c Abhayākaragupta Phya pa Chos kyi seṅ ge
1109-1169
13c
14c
15c sTag tshaṅ lo tsa ba

Studien allgemeineren Inhalts

Bibliographien:

  • SUEBS online: Bibliografische Datenbank zur erkenntnistheoretisch-logischen Schule des Buddhismus, erstellt und laufend erweitert von Birgit Kellner auf der Grundlage von Steinkellner und Much 1995.

Languages: DE EN

Ikga3.png
Öster­reichi­sche Aka­demie der Wissen­schaften
Institut für Kultur- und Geistes­geschichte Asiens
Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Werkzeuge