Shinto und esoterischer Buddhismus

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Seit Kuroda Toshio seine These vom kenmitsu taisei, dem System exoterischer und esoterischer Lehren, als dem dominanten Diskurs des japanischen Mittelalters formulierte, wird dem "esoterischen" Teil dieses Systems, also dem esoterischen Buddhismus (auch tantrischer Buddhismus oder Vajrayana) in Japan mehr und mehr Aufmerksamkeit seitens der Forschung zuteil. Esoterische Lehre ist die gängige Übersetzung für japanisch mikkyō (chin. mijiao), was wörtlich nichts anderes als "geheime Lehre" bedeutet. In diesem Projekt ging es darum, was das Geheime der "geheimen Lehre" eigentlich sei und wie es als Prinzip der kulturellen Kommunikation nicht nur innerhalb des Buddhismus, sondern auch im Glauben an die einheimischen kami und in außerreligiösen gesellschaftlichen Diskursen wirksam war. Zur Diskussion dieser Fragen wurde 2004 ein internationales Symposium veranstaltet, dessen Ergebnisse in dem Band The Culture of Secrecy in Japanese Religion erschienen.

Veröffentlichungen

Bernhard Scheid, Mark Teeuwen, ed., 2006
The Culture of Secrecy in Japanese Religion. London, New York: Routledge, 2006.
Scheid, Teeuwen 2006.jpg

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