Briefwechsel Joseph Franz Rock mit Johannes Schubert 1935–1961

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Manfred Taube, ed., 2009
Briefwechsel Joseph Franz Rock mit Johannes Schubert 1935–1961. (BKGA 64.) Wien: VÖAW, 2009 (order online). (316 S.)
(vergriffen/ out of print.)
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Joseph Franz Rock (1884–1962), in Wien gebürtig, später in Hawaii ansässig, hat sich als Botaniker, Geograf, Philologe und Linguist Verdienste erworben; von 1922 bis 1949 hielt er sich in China auf, wo er sich vorwiegend mit der Sprache und Kultur der Na-khi (Naxi) befasste, die in Yünnan zwischen Han-Chinesen und Tibetern leben. Dies war der Anlass für die Bekanntschaft mit dem Leipziger Tibetologen und Mongolisten Johannes Schubert (1896–1976), der erst als Bibliothekar an der Universitätsbibliothek, nach 1952 als Professor und Ordinarius am Ostasiatischen Institut der Universität Leipzig wirkte. Über ein Vierteljahrhundert hatten beide einen relativ regen Briefwechsel. Fast sämtliche Schreiben Rocks an Schubert fanden sich in Schuberts Nachlass, und dabei die Durchschläge eines großen Teils der Briefe Schuberts an Rock. Dieser Briefwechsel wird, mit ausführlichen Kommentaren, vorgestellt. Die Briefe von Rock geben ein anschauliches Bild von seinem vieljährigen Aufenthalt bei den Na-khi, von seinen wissenschaftlichen Untersuchungen und – nach seiner Flucht aus China 1949 – von seinem unsteten Leben, seinen Reisen in Asien, Amerika und Europa. In den Briefen Schuberts erfahren wir natürlich auch vieles über seine Arbeiten, aber daneben auch über die oft recht ungünstigen äußeren Bedingungen seiner tibetologischen Forschungen, die er zunächst, als Bibliothekar an der Universitätsbibliothek Leipzig, im Wesentlichen nur in seiner Freizeit und später unter den der wissenschaftlichen Arbeit nicht immer förderlichen Gegebenheiten der ehemaligen DDR durchführen konnte. Außer einem umfassenden Literaturverzeichnis ist ein Register sämtlicher in den Briefen genannten Personen angefügt.


Joseph Franz Rock (1884–1962), born in Vienna and later a resident of Hawaii, was well known as a botanist, geographer, philologist and linguist. From 1922 to 1949 he lived in China, where he studied the language and culture of the Na-khi, a people living in Yunnan between the Han Chinese and the Tibetans. Through his research, he became acquainted with the Tibetologist and Mongolist Johannes Schubert (1896–1976), librarian at the University of Leipzig and later professor at the Eastern Asian Institute of the same university. They corresponded quite extensively for over a quarter of a century. Schubert´s estate included almost all of Rock´s letters to Schubert, as well as a number of copies of his own letters to Rock. Rock´s letters give a vivid picture of his long stay among the Na-khi people, of his scientific research, and–following his flight from China in 1949–of his restless later life and his travels in Asia, America and Europe. A lot too can be learned about Schubert´s research from his letters, but also about the often adverse conditions for his Tibetological work, which as a librarian at the University of Leipzig he was for the most part only able to do in his leisure time, and later–in the GDR–under circumstances that were not always conducive to scientific research. The edition also contains a comprehensive bibliography and an index of the persons mentioned in the letters.

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