The Spitzer Manuscript

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Eli Franco, 2004
The Spitzer Manuscript: The Oldest Philosophical Manuscript in Sanskrit. (BKGA 43.) Wien: VÖAW, 2004 (order online). (352 S.)
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The Spitzer Manuscript is one of the oldest Sanskrit manuscripts found on the Silk Road. The work preserved in it is unique; no further manuscripts of it have been discovered so far, nor is it transmitted in Tibetan or Chinese translations. The present volume contains an introduction which summarizes previous research and discusses grammatical, lexical and palaeographical aspects of the work, together with an outline of its content. It is followed by a complete facsimile edition of the fragments accompanied by transliterations. These are supplemented by transcriptions of some fragments which are no longer available, recovered from the estate of the Indologist Dr. Moritz Spitzer. A concordance juxtaposes the earlier and present-day arrangements of the fragments, and an extensive character table documents the peculiarities of the Kuṣāṇa-Brāhmã script used in the manuscript. A complete word index and a study which aims at reconstructing the last part of the manuscript conclude the volume. As well as Buddhist scholastics the work also deals with a number of non-Buddhist topics, such as a theory of Vaiśeṣika qualities completely unknown from other sources it contains, inter alia, the oldest list of books of the Mahābhārata and an enumeration of the sixty-four arts and sciences. The last part of the work is devoted to dialectics.


Das Spitzer-Manuskript ist eine der ältesten Sanskrithandschriften, die an der Seidenstraße gefunden wurde. Das in ihm erhaltene Werk ist ein Unikum; bis jetzt wurden keine weiteren Manuskripte dieses Werkes entdeckt und es ist auch nicht in tibetischer oder chinesischer Übersetzung überliefert. Der vorliegende Band enthält eine Einleitung, die den Forschungsstand zusammenfasst, grammatische, lexikalische und paläographische Aspekte des Werks diskutiert und eine Inhaltsübersicht bietet. Hierauf folgt eine vollständige Faksimileausgabe der Fragmente zusammen mit ihren Transliterationen. Diese werden ergänzt durch Transkriptionen einiger verloren gegangener Fragmente, die dem Nachlass des Indologen Dr. Moritz Spitzer entnommen wurden. Eine Konkordanz stellt die heutige und frühere Anordnung der Fragmente gegenüber; eine ausführliche Zeichentabelle dokumentiert die Besonderheiten der Kuṣāṇa-Brāhmã -Schrift des Manuskripts. Ein vollständiger Wortindex und eine Studie, die die Rekonstruktion des letzten Teils des Manuskripts zum Ziel hat, beschließen den Band. Neben Themen der buddhistischen Scholastik behandelt das Werk auch eine Zahl nicht-buddhistischer Themen, wie eine Vaiśeṣika-Theorie der Eigenschaften, die aus anderen Quellen nicht bekannt ist; ferner enthält es u. a. die älteste Liste der Bücher des Mahābhārata und eine Aufzählung der vierundsechzig Künste und Wissenschaften. Der letzte Teil des Werkes ist der Dialektik gewidmet.

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