Gesellschaftsgeschichte und Theoriebildung in der marxistischen chinesischen Historiographie

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Erich Pilz, 1991
Gesellschaftsgeschichte und Theoriebildung in der marxistischen chinesischen Historiographie: Zur Entwicklung der Diskussion um die Han-Gesellschaft. (BKGA 10.) Wien: VÖAW, 1991 (order online). (356 S.)
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Das Werk stellt eine Analyse des Versuchs von Chen Xiaojiang, Wang Sizhi, Hou Wailu u.a. dar, marxistische geschichtstheoretische Konzeptionen anhand der Beschreibung der Han-Gesellschaft weiterzuentwickeln. Geschichtswissenschaft lebt aus der gegenseitigen Befruchtung kumulativer empirischer Forschung und kreativer theoretischer Konzeptionen. Die vom Autor untersuchten Beispiele aus der chinesischen Historiographie unseres Jahrhunderts zeigen einerseits, wie die materialistische Geschichtsauffassung unerwartet neue Erkenntnisse aus den Quellenstudien ermöglichte; zugleich aber werden geistesgeschichtliche und politische Beschränkungen deutlich, die zum Abbruch der theoretischen Auseinandersetzung und das heißt zum Verzicht auf entscheidende Konsequenzen für die Theoriebildung führten.

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