Das philosophische Werk Dharmakīrtis

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Dharmakīrtis frühe Logik

Bearbeitung: Ernst Steinkellner

Die von Dignāga (ca. 480-540 u.Z.) geschaffene buddhistische Logik gewinnt in der Interpretation durch Dharmakīrti (ca. 600-660 u.Z.) ihre für die spätere Tradition autoritative Gestalt. Da dessen Werke in Sanskrit oder tibetischer Übersetzung vollständig erhalten sind, ist es möglich, die Entwicklung der wichtigsten Theoreme, z.B. seine Lehre vom logischen Nexus und dessen Feststellung, in ihren einzelnen Schritten zu verfolgen. Ausgangspunkt ist die Pramāṇavārttikasvavṛtti, ein Jugendwerk, in dem eine Fülle von neuen Gedanken in teilweise noch unvollkommener Systematik und durch große Exkurse zerrissen vorgestellt wird. Eine kontextorientierte annotierte Übersetzung der logischen Abschnitte, die sich von den späteren doxographischen Verallgemeinerungen freihält, soll erstmals einen sicheren Ausgangspunkt für die Analyse der weiteren Problementfaltungen bieten.

Dharmakīrtis Hetubindu, kritische Edition

Bearbeitung: Helmut Krasser

Auf Grundlage der CTRC-Kopie des in einem vollständigen codex unicus in Lhasa erhaltenen Sanskrit-Originals von Dharmakīrtis Werk über die Lehre vom logischen Grund (hetu) (1. Hälfte 7.Jh. u.Z.) und der von Steinkellner 1967 veröffentlichten kritischen Ausgabe der tibetischen Übersetzung mit einer Rekonstruktion des Sanskrittextes wird eine kritische Edition vorbereitet.

Dharmakīrtis Pramāṇaviniścaya

Kapitel 1 und 2

Bearbeitung: Ernst Steinkellner

Auf Grundlage der CTRC-Kopie des in zwei vollständigen und drei unvollständigen codices in Lhasa erhaltenen Sanskrit-Originals von Dharmakīrtis zweitem Hauptwerk (1. Hälfte 7. Jh. u.Z.) und den kritischen Editionen der tibetischen Übersetzungen von Kapitel 1 (VETTER 1966) und Kapitel 2 (STEINKELLNER 1973) wurde eine kritische Edition der Kapitel 1 (Wahrnehmung) und 2 (Schlußfolgerung) durch Steinkellner erarbeitet.

Publikationen

Ernst Steinkellner, 2007
Dharmakīrti’s Pramāṇaviniścaya: Chapters 1 and 2, Critically edited. (STTAR 2.) Beijing, Vienna: China Tibetology Publishing House and Austrian Academy of Sciences Press, 2007 (order online).
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Kapitel 3

Bearbeitung: Toru Tomabechi, Pascale Hugon

Die Erstellung einer kritischen Edition des dritten Kapitels von Dharmakīrtis Pramāṇaviniścaya, das dem „Beweis“ gewidmet ist, wurde von Tomabechi und Hugon vorgenommen. Die Arbeit erschien 2011 in der Reihe "Sanskrit Texts from the Tibetan Autonomous Region" (STTAR) im achten Band.

Pascale Hugon, Toru Tomabechi, ed., 2011
Dharmakīrti's Pramāṇaviniścaya: Chapter 3 (parārthānumāna) critically edited. (STTAR 8.) Beijing, Vienna: China Tibetology Publishing House and Austrian Academy of Sciences Press, 2011 (order online).
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Publikationen

Pascale Hugon, Toru Tomabechi, ed., 2011
Dharmakīrti's Pramāṇaviniścaya: Chapter 3 (parārthānumāna) critically edited. (STTAR 8.) Beijing, Vienna: China Tibetology Publishing House and Austrian Academy of Sciences Press, 2011 (order online).
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Dharmakīrtis Pramāṇavārttika

Kapitel 2, Mārgasatya-Abschnitt

Bearbeitung: Cristina Pecchia

Der Abschnitt wird unter Berücksichtung späterer Kommentare in einem Einzelprojekt zu den Indischen Theorien des Erlösungswegs bearbeitet.

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